Tiffany Technik

Louis Comfort Tiffany (18.2.1848 - 17.1.1933) war der bekannteste amerikanische Künstler der impressionistischen und romantischen Kunstrichtung Art Nouveau - des Jugendstil. Er erfand das iridisierende Favrilglas, das untrennbar mit seinem Namen verbunden ist.

In seinem Studio in New York schufen die Künstler um Louis C. Tiffany in der Zeit um die Jahrhundertwende unvergängliche Kunstwerke aus Glas. Blumen wie die Wisteria oder Magnolien waren seine liebsten Motive.

Heute sind die Werke von Louis C. Tiffany sehr begehrt bei Sammlern. Eine seiner Lampen, die berühmte Magnolia, erzielte auf einer Versteigerung im Jahr 1985 den Rekordpreis von 528.000 US$. Bei dieser Technik werden Glasscheiben in Stücke geschnitten, geschliffen, dann mit einer einseitig klebender Kupferfolie eingefasst und verlötet. Anschließend gewaschen, poliert oder und noch patiniert, so das die Lötnähte Kupfer oder Goldfarbend erscheinen.

Man kann ganz freie oder auch abstrakte Fensterbilder gestalten. Oder auch ganze Bilder sind möglich, dabei ist es wichtig nach Schablonen die Glasstücke zu schneiden und Sie dann anschließend so zu schleifen, das dass Motive auch gut erkennbar sind.

Tiffany Lampen entstehen genau so, nur der Unterschied ist; das die einzelnen Stücke auf eine Schablone punktiert verlötet werden, um das alle Einzelteile ihre genaue Position erhalten und damit die Form der Lampe entsteht. Zahlreiche Vorlagen erleichtern einem die Motivsuche. Entscheidend ist noch das richtige Glas für das richtige Motive.

Folgendes Werkzeuge und Materialien sind erforderlich:
Glas, Glasschneider, Schleifmaschine, Glasbrechzange, Schere und diverse Zangen